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SUMMARY:Maya Ongaku (JAP) Topsy Turvy (Wien) Laundromat Chicks (Wien)
DESCRIPTION:Maya Ongaku (JAP):\n50 Kilometer südwestlich von Tokio hat sich die Gruppe in Fujisawa zusammengefunden\, in den Küstengemeinden\, die Enoshima umgeben\, eine kleine Insel mit laut Zensus so vielen Einwohner*innen\, wie es Tage im Jahr gibt. Im Japanischen ist ongaku das Wort für Musik. „Maya“\, die andere Hälfte des Bandnamens\, bezieht sich nicht etwa auf eine vergangene mittelamerikanische Zivilisation. Vielmehr\, verrät die Band-Biografie\, handelt es sich um ein „Kunstwort\, das für die vorgestellte Aussicht außerhalb des eigenen Blickfeldes steht“. Personell verstehen sich Maya Ongaku als Kollektiv\, wobei ihre Veröffentlichungen bislang in derselben Trio-Besetzung entstanden. Diese umfasst Tsutomu Sonoda (Gesang\, Gitarre)\, Ryota Takano (Synths\, Schlagwerk) und Shoei Ikeda (Bass)\, die außer ihren Hauptinstrumenten alles Mögliche spielen\, was den Songs eben gut tut. \nEs wäre leicht\, aber etwas bequemlich\, den Sound der Band als „psychedelisch“ einzuordnen. Vor allem klingt die Band zugleich konsistent und immer wieder anders. Mal ist ihre Musik meditativ\, mal krautig ausufernd\, mal weird-folkig oder einer Strandumgebung angemessen entspannt-poppig. Sonoda beschreibt die Herangehensweise der Band als shizen hassei\, was so viel wie „spontane Entstehung von Lebewesen aus unbelebter Materie“ bedeutet. Diesen Prozess ermöglicht der Zufluchtsort\, den sich die Band in Form des Ace General Store erschaffen hat. Dort verkaufen sie Vinyl und Textilien\, aber es ist auch ein lokaler Gemeinschaftsort\, ein Salon und ein Aufnahmestudio. Der Track Maybe Psychic entstand in einer Jam-Session\, als die Band auf Europa-Tour war. Der Groove erinnert zugleich an Reggae und „Soon Over Babaluma“ von Can. Diese minimalistische Basis durchwehen Hallfahnen und die Geister von Blasinstrumenten\, während manchmal ein Synthesizer-Ton genau zur richtigen Zeit auf sein Recht pocht. \nDie Single „Maybe Psychic“ von Maya Ongaku ist auf dem Label Guruguru Brain erschienen. \n  \nTopsy Turvy (Wien):\nMusikalisch verschreiben sich Topsy Turvy dem Garage-Rock\, mit Hang zum Surf-Punk der US-Westküste. Schroffe\, aber verspielte Gitarren\, trockener Bass\, zwischendurch quietscht der Synthesizer kräftig hinein wie in Toads on Roads. Der Gesang ist dabei gerne unkonventionell: jubelnd\, schreiend\, bisweilen opernhaft. Orientierungspunkte waren einerseits aktuelle Punkbands wie Amyl and the Sniffers\, andererseits die “Girls in the Garage”-Reihe\, die sich tief in die Welt weiblicher Garage-Rock-Bands der 1960er gräbt. Die Compilations haben es Topsy Turvy nicht nur wegen der Würdigung oftmals übersehener Frauenbands angetan\, sondern auch\, weil “alles einfacher\, direkter\, ehrlicher und weniger durchproduziert ist als vieles andere aus der Zeit – und im Vergleich zu den meisten heutigen Musikproduktionen sowieso”\, sagt Pöttinger. \n  \nLaundromat Chicks (Wien):\nTobias Hammermüller\, Lena Pöttinger (Topsy Turvy) Theresa Strohmer (Topsy Turvy)und Felix Schnabl (Salamirecorder) spielen Indie-Rock mit 1980er-Jahre-Breitseite\, vornehmlich britischer Prägung. Damals schossen aus jedem Inseldorf Bands\, die mit Schrumm-schrumm-Gitarren mehr oder weniger lieblichen Gitarrenpop spielten. Damit waren sie in guter Gesellschaft\, denn nach der Zäsur von Punk wurde dieser formal schnell überwunden. Die Haltung\, es einfach selbst zu versuchen\, war aber geblieben und hatte mit Bands wie The Smiths oder den Housemartins Zugpferde\, die nicht bloß als regionale Phänomene endete. \n  \nDoors: 20:00\nShow: 20:30 \nKartenreservierungen unter:\nida.duenser@gmx.net
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SUMMARY:1914 (UA) + support: SWEEPING DEATH (DE)
DESCRIPTION:Blackened Death Metal der Extraklasse: 1914 live im Schlachthaus \nEs gibt Bands\, die Musik machen – und es gibt 1914\, die akustische Denkmäler meißeln. Die ukrainische Formation hat sich in den letzten Jahren an die absolute Speerspitze des atmosphärischen Blackened Death Metal manövriert. Weit abseits von stumpfen Genre-Klischees widmet sich die Band mit einer akribischen\, fast schon wissenschaftlichen Detailtreue den Tragödien des Ersten Weltkriegs. Wer 1914 hört\, bekommt keine bloße Unterhaltung\, sondern ein intensiv recherchiertes\, cineastisches Gesamtkunstwerk. \nDie musikalische Klasse der Band sucht ihresgleichen: Meisterhaft verweben 1914 die rücksichtslose Härte des Death Metal\, die eisige Melancholie des Black Metal und die tonnenschwere Wucht der traditionellen Metal-Welt. Getragen von monumentalen Riffs\, orchestralen Einspielern und der markerschütternden Stimmgewalt von Frontmann Dmytro Kumar entsteht eine Atmosphäre\, die den Hörer emotional komplett vereinnahmt. Diese technische Perfektion und das unfehlbare Gespür für packendes Songwriting haben 1914 völlig zu Recht weltweiten Kultstatus eingebracht. \nWenn diese Klangwalze nun das Schlachthaus in Dornbirn erschüttert\, erwartet uns nicht weniger als ein intensiver\, hochemotionaler Live-Abriss. Die intime Atmosphäre des Schlachthauses ist die perfekte Kulisse für die visuell und akustisch beeindruckende Performance der Band. Macht euch gefasst auf eine energiegeladene Show auf absolutem Weltklasse-Niveau – ein Pflichttermin für jeden Fan von anspruchsvollem\, extremem Metal! \nHochkarätiger Support kommt von den einzigartigen Prog-Thrashern von Sweeping Death\, musikalisch mit das Beste was aktuell aus Germany kommt! \nTickets: \nhttps://laendleticket.com/alle-events/-event/1914-plus-sweeping-death
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